Stadtkirche

Stadtkirche Leonberg - Innenraum

Bauwerk und Baugeschichte

Der älteste Teil der Leonberger Stadtkirche, das Mittelschiff, wurde als dreischiffige Pfeilerbasilika in der Übergangszeit zwischen Romanik und Gotik erbaut, ungefähr ab dem Jahre 1250. Aus dieser Zeit stammen auch der Taufstein und ein Freskenfries über die Passions- und Ostergeschichte.

Später, zur Zeit der Hochgotik, kamen der Chor mit 6 Maßwerkfenstern, die nordöstliche Seitenkapelle und die Vorhalle hinzu.

Aus der Zeit der Spätrenaissance sind eine Reihe bedeutender Grabmäler aus der Werkstatt des Leonberger Bildhauers Jeremias Schwarz erhalten. Ein Teil von ihnen wurde 1994 - 97 in das Innere der Kirche verlegt.

Kanzel und Choraltar stammen aus dem Jahr 1682. Die farbigen Chorfenster, die Jesus als Diener der Menschen, als Wahrheitszeugen und als Weltenrichter zeigen, wurden bei der Renovierung im Jahr 1963 geschaffen.

Angesichts der hervorragenden Akustik der Stadtkirche und der zwei Orgeln auf der Westempore und im Chor spielt die Kirchenmusik eine große Rolle. So dient dieser schöne Kirchenraum nicht nur der Verkündigung und dem Gebet der versammelten Gemeinde, sondern auch dem gesungenen Lob Gottes.

Ab 2001 waren wir mit einer neuerlichen größeren Renovierung der Stadtkirche befasst. Eine statische Sicherung des Gebäudes und die Instandsetzung des Dachstuhls von 1540/41 haben sich als dringlich erwiesen. Die erforderlichen Maßnahmen wurden im Oktober 2002 begonnen und wurden im September 2003 abgeschlossen.

Die Stadtkirche ist tagsüber an der nördlichen Türe (gegenüber dem Stadtmuseum) geöffnet.

 

Die Anschrift der Stadtkirche lautet:

Bei der Stadtkirche 1, 71229 Leonberg.

 

Weitere Informationen:

Grabdenkmäler J.S. Besserer und Frau Anna aus dem 17. Jhdt.