Neuordnung der Seelsorgebezirke von Leonberg-Nord

Die Seelsorgebezirke in der Kirchengemeinde Leonberg-Nord werden ab 1. März 2019 neu eingeteilt.

Mit dem Ruhestand von Pfarrer Koser-Fischer wird der Pfarrplan in unserer Kirchengemeinde umgesetzt. D.h. die Pfarrstelle in der Gartenstadt wird nicht mehr neu besetzt werden. Selbstverständlich ist aber auch nach dem Weggang von Pfarrer Koser-Fischer und der Streichung dieser Pfarrstelle für jedes Gemeindeglied in der Gartenstadt wie auch in der ganzen Kirchengemeinde Leonberg-Nord eine Pfarrerin / ein Pfarrer verbindliche Ansprechperson. Um dies zu gewährleisten, müssen die Seelsorgebezirke neu aufgeteilt werden. Dies bringt vor allem für die Gemeindeglieder, die seither Pfarrer Koser-Fischer zugeordnet waren, Veränderungen mit sich, aber auch an anderen Stellen in der Kirchengemeinde werden die Seelsorgebezirke neu eingeteilt werden.

Im Einzelnen: Das „klassische“ Gartenstadtgebiet jenseits der Bahnlinie wird der Pfarrstelle Stadtkirche I, derzeit von Dekan Vögele versehen, zugeordnet werden. Konkret sind das folgende Straßen und Wege: Gebersheimer Str., Lohlenbachtäle, Rutesheimer Str. ab Hausnr. 24 aufwärts, Fockentalweg, Schwabstr., Silcherstr., Hölderlinstr., Wielandstr., Scheffelstr., Schweizermühle, Lenauweg, Schubartstr., Justinus-Kerner-Weg, Cäsar-Flaischlen-Weg, Lohlenbachweg.

Die Gemeindeglieder im „Distelfeld“ werden von der Pfarrstelle Stadtkirche II, derzeit von Pfarrer Krack versehen, versorgt werden. Konkret sind das folgende Straßen und Wege: Mozartstr., Liststr., Distelfeldstr., Gerhart-Hauptmann-Str., Rutesheimer Str. 1 – 23, Stohrerstr., Marienstr., Bahnhofstr., Felssägemühle, Mühlstr..

Die Gemeindeglieder im Haldengebiet, die seither der Pfarrstelle Stadtkirche I, Dekan Vögele, zugeordnet waren, werden künftig von der Pfarrstelle Stadtkirche II, Pfarrer Krack, betreut werden. Konkret sind das folgende Straßen und Wege: Feuerbacher Str., Haldenstr., Heinrich-Essig-Str., Heinrich-Längerer-Str., Igelweg, Iltisweg, Am Vogelsang, Kammerforst, Müllergässle, Raiffeisenstr., Walter-Helmes-Weg, Wieselweg.

Auch im Gebiet der so genannten Kirschgärten gibt es Veränderungen. War dieses Gebiet seither der Pfarrstelle Stadtkirche II, Pfarrer Krack, zugeordnet, werden die Gemeindeglieder künftig von der Pfarrstelle Versöhnungskirche Ramtel, Pfarrerin Nitschke, versorgt werden. Konkret sind das folgende Wege: Kirschenweg, Krähwinkelweg, August-Lämmle-Weg, Heckenweg.

Im Bereich des Seelsorgebezirks um die Pfarrstelle Blosenberg, Pfarrerin Stamer, wird es keine Veränderungen geben – wie auch in den nicht genannten Straßen und Wege in den Seelsorgebezirken der Versöhnungskirche Ramtel, Pfarrerin Nitschke, sowie der Pfarrstelle Stadtkirche II, Pfarrer Krack.

Die Neuordnung der Seelsorgebezirke gilt ab 1. März 2019.
Trotz aller Veränderungen und Neuordnungen sind wir nach wie vor – und hoffentlich immer mehr – gemeinsam als Kirchengemeinde Leonberg-Nord unterwegs.
Sollten Sie zu dieser Neuordnung noch Fragen haben, können Sie sich gerne an Pfarrer Krack wenden.


Entwidmungs-Gottesdienst des Gartenstadt-Gemeindehauses

Am Erscheinungsfest, 6. Januar 2019 wird der letzte Gottesdienst im Gartenstadtgemeindehaus gefeiert, an dem der Kirchsaal als gottesdienstlicher Raum entwidmet wird.

10 Uhr Beginn im Gartenstadt-Gemeindehaus: Entwidmungs-Gottesdienst - In einer Prozession werden die liturgischen Geräte in die Stadtkirche getragen, wo der Gottesdienst mit einer gemeinsamen Abendmahlsfeier abgeschlossen wird.
Nach 60 Jahren geht die Zeit des Gartenstadtgemeindehauses zu Ende. Die Gesamtkirchengemeinde hatte in ihrem Immobilienkonzept beschlossen, auf diesen Gebäudekomplex mit Gemeindehaus, Kindergarten und Pfarrhaus in Zukunft zu verzichten. Der Kindergarten wird noch bis zum Sommer 2019 weitergeführt.
Das Aufgeben dieses Hauses bedeutet für die Menschen in der Gartenstadt einen harten Einschnitt. Auch viele, die sich nicht dem engeren Kreis der Kirchengemeinde zugehörig fühlen, trauern um diesen Verlust. Über viele Jahre sind sich hier Menschen begegnet, haben sich ausgetauscht, Projekte geplant und durchgeführt, haben gesungen und musiziert, gebetet, getanzt und gefeiert, geweint und gelacht und sich auf diese Weise als lebendige Gemeinschaft erfahren.

Tafelsonntag in der Stadtkirche

Der Kirchengemeinderat hat beschlossen, nicht nur einmal zum Erntedank, Lebensmittel für die Leonberger Tafel zu spenden, sondern einmal monatlich dafür eine Gelegenheit zu schaffen. Jeweils einmal im Monat soll wie auch in anderen Kirchengemeinden Leonbergs Tafelsonntag sein. Gesammelt werden an diesem Sonntag Dinge des täglichen Bedarfs, also keine Frischwaren wie an Erntedank. Dazu gehören haltbare Lebensmittel wie Nudeln, Reis, Konserven, Tee, Kaffee, aber auch Körperpflegemittel, Schreibmaterialien, Klebstoff, bis hin zu Papiertaschentüchern usw., alles Dinge, die benötigt werden, die die Tafelläden aber in der Regel nicht bekommen.

Dazu steht der Tafelkorb immer am Tafelsonntag während des Gottesdienstes im hinteren Teil der Stadtkirche. Der Korb wird dann montags von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Projektes zur Leonberger Tafel gebracht.

Gottesdienste im Grünen 2019

In Leonberg finden von Mai bis Oktober Gottesdienste im Grünen statt, auf dem Engelberg, in den CVJM-Heimen im Tiefenbach und im Lohlenbach, sowie ein Familiengottesdienst in der Claußenmühle.

 

Hier können Sie diese Zusamenstellung herunterladen (als pdf-Dokument):  Gottesdienste im Grünen 

Wer glaubt denkt weiter – Theologischer Gesprächskreis

 

Der Theologische Gesprächskreis ist ein offener Kreis von an der Sache und am Austausch Interessierten, von Neugierigen und redlichen Zweiflern. Der Kreis kommt jeweils mittwochs um 19.30 Uhr unter der Leitung von Dekan a.D. Dr. Hartmut Fritz und Pfarrer Matthias Krack im Haus der Begegnung Leonberg, Eltinger Straße 23, zusammen.

 

 

Zu folgenden Abende laden wir herzlich ein:



Mittwoch, 20.02.1019
Karl Barth: „Schweizer! Ausländer! Hetzer! Friedestörer!“ Eröffnung der Ausstellung zum Karl-Barth-Jahr 2019 mit gemeinsamer Diskussion über Karl Barth und seiner Bedeutung für die Theologie im Anschluss an den Film „Gottes fröhlicher Partisan – Karl Bart

Die evangelische Kirche feiert im Jahr 2019 das Karl-Barth-Jahr. Der 1886 in Basel geborene Karl Barth gilt weltweit als der bedeutendste evangelisch-reformierte Theologe des 20. Jahrhunderts. Mit seinem umfangreichen Werk hat er internationale Wirkungen erzielt, die weit über die Grenzen seines Fachs, seiner Kirche und der Schweiz hinausreichen. Karl Barth war zugleich ein streitbarer Zeitgenosse. Bis zu seinem Tod im Jahre 1968 hat er sich in viele große kirchliche und gesellschaftliche Konflikte und Krisen des 20. Jahrhunderts mit theologischen Beiträgen eingemischt. Die entscheidende Aufgabe des Gedenkens an Karl Barth liegt nicht in der Retrospektive, sondern in der Beantwortung der Frage, wie wir uns heute von Gottes Wort herausrufen lassen in unseren Fragen und Nöten, in unserem Streit um Recht und Gerechtigkeit, um Frieden und Heil in dieser auseinanderbrechenden Welt. Oder, um es mit Karl Barth zu sagen: „Immer neu mit dem Anfang anfangen“. 

 

Mittwoch, 10.04.2019
Tod – Made in Germany? Ein Diskussionsabend zur Erklärung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg zu deutschen Rüstungsexporten.
Zu Beginn des Reformationsjahres 2017 hat die Landessynode die „Erklärung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg zu deutschen Rüstungsexporten“ beschlossen. In der Erklärung geht es zwar um deutsche Rüstungsexporte, speziell um das Problem der Kleinwaffen, sie nimmt jedoch das Kern- und Querschnittsthema Frieden insgesamt in den Blick. Sie ist ein Meilenstein unserer Kirche auf dem „Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens“ und ein wichtiger Beitrag zur diesjährigen Jahreslosung „Suche Frieden und jage ihm nach!“ aus Psalm 34, Vers 15.

 

Mittwoch, 05.06.2019
"Geliehen ist der Stern, auf dem wir leben" - Die globalen Krisen als Herausforderung für die Kirchen und Theologen

Wir leben in einer Zeit der globalen Krisen, die immer mehr die Zukunft des Lebens auf unserem Planeten in Frage stellen. Die Kirchen haben bereits seit den 1980er Jahren im Rahmen des weltweiten „Konziliaren Prozesses für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“ darauf reagiert und in vielen Stellungnahmen dies immer wieder bekräftigt: Menschen müssen das Zusammenleben und Wirtschaften so gestalten, dass Gottes Schöpfung in ihrer Schönheit und Vollständigkeit erhalten bleibt und allen Menschen ein Leben in Sicherheit und Würde ermöglicht wird – auch nachfolgenden Generationen. Wir brauchen eine „Ethik des Genug“, die der Grenzenlosigkeit und Maßlosigkeit des Menschen Grenzen setzt. Wie kann Theologie und Kirche noch deutlicher und hörbarer als bisher als Mahnerin auftreten? Darüber wollen wir miteinander ins Gespräch kommen.