Nikolai Ott neuer Kirchenmusiker im Praktikum

Nikolai Ott

Voraussetzung für eine Anstellung auf einer hauptberuflichen Kirchenmusikstelle ist in der württembergischen Landeskirche ein einjähriges Praktikum – vergleichbar mit dem Vikariat bei Pfarrern – oder der Nachweis einer mindestens fünfjährigen Berufstätigkeit als hauptberuflicher Kirchenmusiker. Der Oberkirchenrat in Stuttgart richtet im Benehmen mit dem Kuratorium des Amtes für Kirchenmusik Praktikumsstellen ein. Für die Dauer des Praktikums schließt der mit dem Praktikanten einen Ausbildungsvertrag ab. Der in der Regel frisch diplomierte Kirchenmusiker macht seinen Dienst ein ganzes Kirchenjahr lang unter der Anleitung eines Bezirkskantors und macht grundsätzlich das Gleiche wie er: Orgeldienste übernehmen, Chöre, Kinderchöre und Orchester leiten, Unterrichten, an Sitzungen teilnehmen, Konzerte organisieren und durchführen, an der Finanzplanung der Kirchenmusik mitwirken, bei Visitationen, Chortagen und Bezirksfortbildungen mitarbeiten – und in Leonberg zusätzlich das Orgelneubauprojekt der Stadtkirche Mitbetreuen.

Von den über fünfzig Bezirkskantoraten der Landeskirche sind bei ca. 5-7 Praktikantenstellen eingerichtet. Es ist eine große Auszeichnung und ein ebensolcher Vertrauensbeweis seitens des Landeskirchenmusikdirektors, dass das Leonberger Bezirkskantorat ab Oktober auch eine solche Praktikantenstelle haben wird. Ich freue mich sehr, dass mit Nikolai Ott für ein Jahr ein Kollege in Leonberg und im Kirchenbezirk mitarbeitet, der nach seinem Studium bereits viel Erfahrung auf verschiedenen Ebenen der Kirchenmusik gemacht hat – er stellt sich in einem eigenen Artikel vor

PfarrPlan 2024 - Entscheidung der Bezirkssynode zum PfarrPlan 2024

Die Synode des Evangelischen Kirchenbezirks Leonberg hat am 16. März die Entscheidungen zum PfarrPlan 2024 getroffen.

Im Teilgebiet Leonberg, zu dem die Gesamtkirchengemeinde Leonberg und die Kirchengemeinde Gebersheim, Höfingen und Warmbronn gehören, muss nach den Vorgaben der Landeskirche bis 2024 insgesamt eine Pfarrstelle eingespart werden. Über die Hintergründe des PfarrPlans und die demografischen Notwendigkeiten wurde in der letzten Weihnachtsausgabe von „Kirche für die Stadt“ ausführlich berichtet.

Jetzt hat die Bezirkssynode die konkrete Umsetzung für das Teilgebiet Leonberg mit 47 Ja-Stimmen, 3 Neinstimmen und 7 Enthaltungen beschlossen:

Die Kirchengemeinden Gebersheim und Höfingen streben an, bis zum Januar 2019 zu einer Kirchengemeinde zu fusionieren. Die Kirchengemeinde Warmbronn hat beschlossen, ab der nächsten Kirchenwahl (Januar 2020) der Gesamtkirchengemeinde beizutreten. Und mittel- bis langfristig soll im gesamten Teilgebiet Leonberg eine Gesamtkirchengemeinde entstehen.

Die Pfarrstelle Gebersheim bleibt als 100%-Pfarrstelle erhalten. Sie bekommt aber einen 50%-Dienstauftrag in der Kirchengemeinde Leonberg-Nord. Dieser Dienstauftrag umfasst einen Seelsorgebezirk, einen monatlichen Gottesdienst, einen Unterrichtsauftrag im Konfirmanden- und/oder Religionsunterricht und ein jährlich wiederkehrendes Arbeitsgebiet, zum Beispiel die Kinderbibelwoche.

Dafür wird die Pfarrstelle Blosenberg, die derzeit einen 75%-Auftrag hat, gestrichen. Und damit fällt auch das Pfarrhaus Blosenberg weg.

In Eltingen wird die Pfarrstelle Eltingen-Ost auf 75% gekürzt. Als Ausgleich wird es eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Eltingen und Warmbronn geben, bei der der Warmbronner Pfarrer Aufgaben in der Eltinger Kirchengemeinde übernimmt.

Insgesamt mutet dieser Vorschlag dem Leonberger Norden (Gebersheim, Höfingen und Leonberg-Nord) beim PfarrPlan 2024 die Hauptlast der Einsparung zu, nämlich 75%. Deshalb hat die Bezirkssynode die Absicht bekundet, dass beim nächsten PfarrPlan 2030 die Hauptlast im Leonberger Süden, also in Eltingen und Warmbronn, erfolgen soll. Der Vorteil dieser langfristigen Lösung liegt in der Erhaltung von möglichst vielen 100%-Stellen, die leichter und besser besetzbar sind als Teilzeitstellen.

Die Kirchengemeinden werden in Zukunft also stärker kooperieren und zusammenwachsen müssen. Das ist eine große Aufgabe, die einer enormen Anstrengung bedarf, gerade in den kommenden Jahren. Wir müssen Abschied von vertrauten Verhältnissen nehmen. Und dieser Abschied tut zunächst einmal weh. Er kann aber auch Chancen in sich bergen. In neuen Verhältnissen und Konstellationen kann Neues und Anderes wachsen und gedeihen. Es ist eine Bereicherung, wenn wir den Blick über den eigenen Kirchturm hinaus wagen und die Vielfalt und den Reichtum entdecken, die wir in der Begegnung mit anderen bekommen.

Dekan Wolfgang Vögele

Leonberger Beitrag 2018

Der Leonberger Beitrag ersetzt das bisherige Kirchgeld, um das wir in den zurückliegenden Jahren alle Gemeindeglieder gebeten haben, die keine Kirchensteuer bezahlen.


Das Faltblatt mit den Projekten finden Sie hier als pdf-Dokument

Leonberger Beitrag 2018 (ca. 1 mb)

Unsere Kontoverbindung:
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Wer glaubt denkt weiter – Theologischer Gesprächskreis

 

Der Theologische Gesprächskreis ist ein offener Kreis von an der Sache und am Austausch Interessierten, von Neugierigen und redlichen Zweiflern. Der Kreis kommt jeweils mittwochs um 19.30 Uhr unter der Leitung von Dekan a.D. Dr. Hartmut Fritz und Pfarrer Matthias Krack im Haus der Begegnung Leonberg, Eltinger Straße 23, zusammen.

 

 

Zu folgenden Abende laden wir herzlich ein:

Mittwoch, 24.10.2018
„Das Alte Testament als Wahrheitsraum des Neuen“ oder die Frage, ob Juden und Christen dieselbe Bibel lesen?
Das neue Verhältnis zum Judentum, das den Kirchen nach einer langen, schlimmen Geschichte geschenkt worden ist, ist ein großes Glück. Aber der im Dialog begonnene Weg ist nicht zu Ende gegangen, immer wieder gibt es herbe Rückschläge. Und im Alltag wird vieles längst Erreichte nicht selten einfach vergessen. Dieses Schwanken liegt auch in der Art und Weise, wie wir die Bibel lesen. Dazu gehört die Bewertung des ersten Teils unserer christlichen Bibel, der ja praktisch mit der jüdischen Bibel identisch ist. Aber noch wichtiger ist die Art, wie wir das Neue Testament lesen, den spezifisch christlichen Teil unserer Bibel.
Wie also ist das Verhältnis der beiden Teile der Bibel zu bestimmen?

Mittwoch, 28.11.2018
„Wenn Jesus ein Jude war, warum gibt es dann christliche Judenfeindschaft?“ – Ein Abend zum Thema Antisemitismus, Antijudaismus und Kirche

Antisemitische Einstellungen sind in der deutschen Mehrheitsgesellschaft wie in der evangelischen Kirche nach wie vor zu finden. Gerade eine antijudaistisch genährte Israel-Kritik taucht immer wieder in Beiträgen zum palästinensisch-israelischen Konflikt auf, auch in kirchlichen Medien und Diskussionen. Gleichzeitig lassen sich gegenläufige Entwicklungen aufzeigen. So sind die evangelischen Kirchen seit 1945 einen weiten Weg gegangen, das Verhältnis von Juden und Christen theologisch neu zu bestimmen und damit auch für den Jüdisch-Christlichen Dialog eine neue Basis zu schaffen.

Netzwerk Gartenstadt: Herzlich willkommen in Leonberg!

In vielen Ländern herrschen katastrophale Zustände. Menschen verlassen ihre Heimat und geben alles auf in der Hoffnung, irgendwo auf der Welt einen sicheren Zufluchtsort zu finden. Einige dieser Menschen haben in den letzten Jahren auch in Wohnungen der Stadt Leonberg eine Bleibe gefunden und werden vom ‚Arbeitskreis Asyl‘ in Zusammenarbeit mit dem städtischen Sozialarbeiter betreut. Auch in Höfingen wird die Stadt Flüchtlinge und andere wohnsitzlose Menschen unterbringen, die dort vom neu gegründeten ‚Arbeitskreis Vielfalt‘ begleitet werden. Nun eröffnet der Landkreis am Krankenhaus in der Rutesheimer Straße zwei Unterkünfte für ca. 140 Personen. Sie kommen direkt aus der Landeserstaufnahmeeinrichtung in Karlsruhe und werden über die Dauer ihres Asylverfahrens hier wohnen. Ein im Entstehen begriffenes ‚Netzwerk Gartenstadt‘ möchte den dafür zuständigen Sozialarbeiter des Landkreises unterstützen. Gebraucht werden Menschen, die ihre Zeit und Begabung einbringen z.B. bei Begegnung und Gespräch, bei Begleitung zu Ämtern und Ärzten, bei der Freizeitgestaltung und vieles mehr. Wenn Sie sich angesprochen fühlen, dann melden Sie sich doch bei Pfarrer Koser-Fischer (Tel: 07152/27186; E-mail: pfarramt.leonberg.gartenstadtdontospamme@gowaway.elkw.de).

Gemeinsame Stiftung Michaelskirche Eltingen und Stadtkirche Leonberg

Die spätgotische Michaelskirche Eltingen und die aus der Übergangszeit von der Romanik zur Gotik stammende Stadtkirche Leonberg sind seit vielen Jahrhunderten der Mittelpunkt des kirchlich-religiösen Lebens in Eltingen und Leonberg.

Über die Konfessionsgrenzen hinweg sind diese beiden denkmalgeschützten Kirchen für viele Bürgerinnen und Bürger ein Zeichen der gemeinsamen Verwurzelung im christlichen Glauben. Mit ihren charakteristischen Kirchtürmen prägen sie das Stadtbild und sind identitätsstiftend für die ganze Stadt. Beide Kirchen sind deshalb schützenswert.

Um die Michaelskirche Eltingen und die Stadtkirche Leonberg auf Dauer zu erhalten und das Leben in diesen beiden Kirchen zu gestalten, gründet die Gesamtkirchengemeinde Leonberg eine gemeinsame „Stiftung Michaelskirche Eltingen und Stadtkirche Leonberg“.

Die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Leonberg tut diesen Schritt in der festen Hoffnung, dass viele Bürgerinnen und Bürger die Stiftung nach ihren Möglichkeiten finanziell unterstützen, weil ihnen ihre Kirchen am Herzen liegen.
Was einst von den Bürgerinnen und Bürgern von Eltingen und Leonberg unter großen Mühen erbaut worden ist, darf nicht verloren gehen, sondern muss für die Zukunft bewahrt werden. Nur gemeinsam kann diese Aufgabe gemeistert werden.

Der Stiftungszweck wird erfüllt durch die finanzielle Förderung der Bauunterhaltung an der Michaelskirche Eltingen und der Stadtkirche Leonberg. Dazu dient der Vermögensgrundstock, den die Stiftung einrichtet. Ein weiterer Zweck ist die Erhaltung und Neuanschaffung von Ausstattungsgegenständen dieser Kirchen, insbesondere Orgelneubau und -unterhaltung und die Förderung des kirchlichen und kulturellen Lebens in den Kirchen. Dazu dient das Verbrauchsvermögen, das ebenfalls von der Stiftung eingerichtet wird.
Für die beiden Kirchen haben wir prominente Schirmherren gefunden, die unsere Stiftungsidee unterstützen: Dies ist der bekannte ehemalige Eltinger Erwin Staudt für die Michaelskirche und der in Leonberg-Warmbronn wohnende Prof. Dr. Helmuth Rilling für die Stadtkirche.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite "Stiftung Michaelskirche - Stadtkirche"

Gottesdienste im Grünen in Leonberg

In Leonberg finden von Mai bis Oktober Gottesdienste im Grünen statt, auf dem Engelberg, in den CVJM-Heimen im Tiefenbach und im Lohlenbach, sowie Familiengottesdienste.

Hier können Sie diese Zusamenstellung herunterladen (als pdf-Dokument):

Gottesdienste im Grünen

Opferbons mit Spendenbescheinigung

„Ich gehe oft zum Gottesdienst und gebe immer ein paar Euro in die Opferbüchse. Aber eine Spendenbescheinigung habe ich dafür noch nie bekommen.“
Seit einigen Jahren ist dies in Leonberg möglich. Die Idee ist einfach und überzeugend: Sie können auf der Kirchenpflege oder bei Ihrem Pfarramt Opferbons erwerben und erhalten dafür eine Spendenbescheinigung. Sie spenden zum Beispiel einen Betrag von 100 Euro an die Kirchengemeinde. Als Gegenwert erhalten Sie Opferbons, kleine  Plastikkärtchen in Scheckkartengröße. Die Opferbons gibt es im Wert von 2 Euro, 5 Euro und 10 Euro. Zusätzlich erhalten Sie – wie bereits erwähnt – eine Spendenbescheinigung. Nach dem Gottesdienst können Sie dann statt Bargeld Opferbons in die Opferbüchse einwerfen, sofern das Opfer für Aufgaben der eigenen Kirchengemeinde bestimmt ist. Die Opferbons gelangen so wieder auf die Kirchenpflege, werden dort verrechnet und stehen erneut zur Verfügung.
Opferbons können Sie bei den folgenden Dienststellen erwerben:

  • Evang. Gesamtkirchenpflege, Eltinger Str. 23, Tel. 94 70 10
  • Dekanatamt, Pfarrstr. 15, Tel. 2 55 69
  • Pfarramt Blosenbergkirche, Schleiermacherstr. 19, Tel. 2 54 67
  • Pfarrbüro der Michaelskirche Eltingen, Kirchbachstr. 21, Tel. 4 31 71
  • Pfarramt Ramtel, Am Bockberg 2, Tel. 4 34 36

Wolfgang Vögele, Dekan