Planschbecken, Gießkanne und Taufschale – großes Tauffest in Leonberg

22 Kinder wurden beim Tauffest der evangelischen Kirchengemeinden Leonbergs am 7. Juli 2019 in Eltingen getauft.

Für die Heilige Taufe schöpften Kinder aus dem Brunnen auf dem Eltinger Kirchplatz Wasser und trugen es in einer Prozession zu einer von fünf Taufstationen. Dort tauften Vikarin Annette Lang, Vikarin Meike Zyball, Pfarrerin Carmen Stamer, Pfarrer Matthias Krack und Pfarrer Jochen Haas in kleinen Gruppen jeweils mehrere Täuflinge. So war es gleichzeitig eine große gemeinsame Feier und für jede Familie auch ein persönliches Fest.
Die 22 Täuflinge zwischen 0 und 13 Jahren kamen aus den evangelischen Kirchengemeinden Eltingen, Gebersheim-Höfingen, Leonberg-Nord und Warmbronn. Sie brachten rund 400 Gäste mit zum Taufgottesdienst auf dem Eltinger Kirchplatz. Alt und Jung, Groß und Klein sangen mit der Band „Mike’s Bex“, beteten, hörten und lachten gemeinsam. Das Element Wasser stand im Mittelpunkt des Gottesdienstes. Denn nicht nur zum Planschbecken, zur Gießkanne und zum Waschlappen gehört Wasser, auch zur Taufe. In der Predigt mit vielen weiteren Gegenständen wurde deutlich: Das Wasser ist bei der Taufe ein äußeres Zeichen. Es steht dafür, dass vielmehr geschieht: „Gott sagt Ja zu mir, zu jeder und jedem einzelnen. Ich werde in die Liebe Gottes hineingetauft, in die Quelle des lebendigen Wassers“, so Pfarrerin Stamer und Pfarrer Krack in ihrer Predigt.
Im Vorfeld waren alle evangelischen Eltern nicht getaufter Kinder von den evangelischen Kirchengemeinden Leonbergs angeschrieben worden und eingeladen, ihre Kinder beim Tauffest taufen zu lassen. „Das schöne Ambiente im Freien auf dem Kirchplatz vor der Michaelskirche, eine Band und viele andere Kinder - das ist schon ein besonderer Rahmen für die Taufe“, meint Pfarrer Jochen Haas und ergänzt: „Außerdem kann so ein großer Rahmen denen helfen, die mit der traditionellen Familienfeier vielleicht Schwierigkeiten haben, etwa in Trennungssituationen. Oder schlicht, weil man zuhause nicht so viel Platz hat oder ein größeres Fest aus anderen Gründen nicht ausrichten kann.“ Darum waren alle Gäste im Anschluss in den Eltinger Kirchgarten eingeladen. Rund ein Drittel nahm die Einladung an und ließ das Fest dort bei Kaffee und Kuchen ausklingen. Die anderen Familien feierten im Familienkreis weiter.
Vor fünf Jahren veranstalteten die Kirchengemeinden in der Leonberger Kernstadt schon einmal ein Tauffest. Dieses Mal waren auch Täuflinge aus den Außenorten dabei. Damit war das Tauffest auch ein Ausdruck für die sehr gute Zusammenarbeit der vier evangelischen Kirchengemeinden im Stadtgebiet Leonberg.

Leonberger Beitrag 2019

Der Leonberger Beitrag ersetzt das bisherige Kirchgeld, um das wir in den zurückliegenden Jahren alle Gemeindeglieder gebeten haben, die keine Kirchensteuer bezahlen.


Das Faltblatt mit den Projekten finden Sie hier als pdf-Dokument

Leonberger Beitrag 2019

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Neue Kirchenführer für die Stadtkirche Leonberg und die Michselskirche Eltingen

Für zwei historische Kirchen in Leonberg, die Evangelischen Stadtkirche und die Evangelischen Michaelskirche Eltingen sind neue Kirchenführer entstanden.

Beide Kirchenführer können entweder im Dekanatamt Leonberg (Pfarrstraße 15, Tel. 07152-25569) oder im Gemeindebüro Eltingen (Kirchbachstraße 21, Tel. 07152-43171) erworben werden.

Wenn Steine reden könnten …

Für die Stadtkirche Leonberg gibt es einen neuen Kirchenführer, der auf der Grundlage einer Kirchenführung von Kirchengemeinderat und Stadtführer Gerd Jenner entstanden ist. Er kann im Dekanatamt Leonberg zum Preis von 4 Euro erworben werden. Der Erlös kommt der „Gemeinsamen Stiftung Stadtkirche Leonberg und Michaelskirche Eltingen“ zugute.

Fliehburg, Betsaal, Glaubenssensation …

Für die Michaelskirche Eltingen gibt es einen neuen Kirchenführer, der auf der Grundlage einer Kirchenführung von Kirchengemeinderat und Stadtführer Gerd Jenner entstanden ist. Er kann im Gemeindebüro Eltingen zum Preis von 5 Euro erworben werden. Der Erlös kommt der „Gemeinsamen Stiftung Stadtkirche Leonberg und Michaelskirche Eltingen“ zugute.

PfarrPlan 2024 - Entscheidung der Bezirkssynode zum PfarrPlan 2024

Die Synode des Evangelischen Kirchenbezirks Leonberg hat am 16. März die Entscheidungen zum PfarrPlan 2024 getroffen.

Im Teilgebiet Leonberg, zu dem die Gesamtkirchengemeinde Leonberg und die Kirchengemeinde Gebersheim, Höfingen und Warmbronn gehören, muss nach den Vorgaben der Landeskirche bis 2024 insgesamt eine Pfarrstelle eingespart werden. Über die Hintergründe des PfarrPlans und die demografischen Notwendigkeiten wurde in der letzten Weihnachtsausgabe von „Kirche für die Stadt“ ausführlich berichtet.

Jetzt hat die Bezirkssynode die konkrete Umsetzung für das Teilgebiet Leonberg mit 47 Ja-Stimmen, 3 Neinstimmen und 7 Enthaltungen beschlossen:

Die Kirchengemeinden Gebersheim und Höfingen streben an, bis zum Januar 2019 zu einer Kirchengemeinde zu fusionieren. Die Kirchengemeinde Warmbronn hat beschlossen, ab der nächsten Kirchenwahl (Januar 2020) der Gesamtkirchengemeinde beizutreten. Und mittel- bis langfristig soll im gesamten Teilgebiet Leonberg eine Gesamtkirchengemeinde entstehen.

Die Pfarrstelle Gebersheim bleibt als 100%-Pfarrstelle erhalten. Sie bekommt aber einen 50%-Dienstauftrag in der Kirchengemeinde Leonberg-Nord. Dieser Dienstauftrag umfasst einen Seelsorgebezirk, einen monatlichen Gottesdienst, einen Unterrichtsauftrag im Konfirmanden- und/oder Religionsunterricht und ein jährlich wiederkehrendes Arbeitsgebiet, zum Beispiel die Kinderbibelwoche.

Dafür wird die Pfarrstelle Blosenberg, die derzeit einen 75%-Auftrag hat, gestrichen. Und damit fällt auch das Pfarrhaus Blosenberg weg.

In Eltingen wird die Pfarrstelle Eltingen-Ost auf 75% gekürzt. Als Ausgleich wird es eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Eltingen und Warmbronn geben, bei der der Warmbronner Pfarrer Aufgaben in der Eltinger Kirchengemeinde übernimmt.

Insgesamt mutet dieser Vorschlag dem Leonberger Norden (Gebersheim, Höfingen und Leonberg-Nord) beim PfarrPlan 2024 die Hauptlast der Einsparung zu, nämlich 75%. Deshalb hat die Bezirkssynode die Absicht bekundet, dass beim nächsten PfarrPlan 2030 die Hauptlast im Leonberger Süden, also in Eltingen und Warmbronn, erfolgen soll. Der Vorteil dieser langfristigen Lösung liegt in der Erhaltung von möglichst vielen 100%-Stellen, die leichter und besser besetzbar sind als Teilzeitstellen.

Die Kirchengemeinden werden in Zukunft also stärker kooperieren und zusammenwachsen müssen. Das ist eine große Aufgabe, die einer enormen Anstrengung bedarf, gerade in den kommenden Jahren. Wir müssen Abschied von vertrauten Verhältnissen nehmen. Und dieser Abschied tut zunächst einmal weh. Er kann aber auch Chancen in sich bergen. In neuen Verhältnissen und Konstellationen kann Neues und Anderes wachsen und gedeihen. Es ist eine Bereicherung, wenn wir den Blick über den eigenen Kirchturm hinaus wagen und die Vielfalt und den Reichtum entdecken, die wir in der Begegnung mit anderen bekommen.

Dekan Wolfgang Vögele

Wer glaubt denkt weiter – Theologischer Gesprächskreis

 

Der Theologische Gesprächskreis ist ein offener Kreis von an der Sache und am Austausch Interessierten, von Neugierigen und redlichen Zweiflern. Der Kreis kommt jeweils mittwochs um 19.30 Uhr unter der Leitung von Dekan a.D. Dr. Hartmut Fritz und Pfarrer Matthias Krack im Haus der Begegnung Leonberg, Eltinger Straße 23, zusammen.

 

 

Zu folgenden Abende laden wir herzlich ein:

Mittwoch, 05.06.2019"Geliehen ist der Stern, auf dem wir leben" - Die globalen Krisen als Herausforderung für die Kirchen und Theologen

Wir leben in einer Zeit der globalen Krisen, die immer mehr die Zukunft des Lebens auf unserem Planeten in Frage stellen. Die Kirchen haben bereits seit den 1980er Jahren im Rahmen des weltweiten „Konziliaren Prozesses für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“ darauf reagiert und in vielen Stellungnahmen dies immer wieder bekräftigt: Menschen müssen das Zusammenleben und Wirtschaften so gestalten, dass Gottes Schöpfung in ihrer Schönheit und Vollständigkeit erhalten bleibt und allen Menschen ein Leben in Sicherheit und Würde ermöglicht wird – auch nachfolgenden Generationen. Wir brauchen eine „Ethik des Genug“, die der Grenzenlosigkeit und Maßlosigkeit des Menschen Grenzen setzt. Wie kann Theologie und Kirche noch deutlicher und hörbarer als bisher als Mahnerin auftreten? Darüber wollen wir miteinander ins Gespräch kommen.

Gemeinsame Stiftung Michaelskirche Eltingen und Stadtkirche Leonberg

Die spätgotische Michaelskirche Eltingen und die aus der Übergangszeit von der Romanik zur Gotik stammende Stadtkirche Leonberg sind seit vielen Jahrhunderten der Mittelpunkt des kirchlich-religiösen Lebens in Eltingen und Leonberg.

Über die Konfessionsgrenzen hinweg sind diese beiden denkmalgeschützten Kirchen für viele Bürgerinnen und Bürger ein Zeichen der gemeinsamen Verwurzelung im christlichen Glauben. Mit ihren charakteristischen Kirchtürmen prägen sie das Stadtbild und sind identitätsstiftend für die ganze Stadt. Beide Kirchen sind deshalb schützenswert.

Um die Michaelskirche Eltingen und die Stadtkirche Leonberg auf Dauer zu erhalten und das Leben in diesen beiden Kirchen zu gestalten, gründet die Gesamtkirchengemeinde Leonberg eine gemeinsame „Stiftung Michaelskirche Eltingen und Stadtkirche Leonberg“.

Die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Leonberg tut diesen Schritt in der festen Hoffnung, dass viele Bürgerinnen und Bürger die Stiftung nach ihren Möglichkeiten finanziell unterstützen, weil ihnen ihre Kirchen am Herzen liegen.
Was einst von den Bürgerinnen und Bürgern von Eltingen und Leonberg unter großen Mühen erbaut worden ist, darf nicht verloren gehen, sondern muss für die Zukunft bewahrt werden. Nur gemeinsam kann diese Aufgabe gemeistert werden.

Der Stiftungszweck wird erfüllt durch die finanzielle Förderung der Bauunterhaltung an der Michaelskirche Eltingen und der Stadtkirche Leonberg. Dazu dient der Vermögensgrundstock, den die Stiftung einrichtet. Ein weiterer Zweck ist die Erhaltung und Neuanschaffung von Ausstattungsgegenständen dieser Kirchen, insbesondere Orgelneubau und -unterhaltung und die Förderung des kirchlichen und kulturellen Lebens in den Kirchen. Dazu dient das Verbrauchsvermögen, das ebenfalls von der Stiftung eingerichtet wird.
Für die beiden Kirchen haben wir prominente Schirmherren gefunden, die unsere Stiftungsidee unterstützen: Dies ist der bekannte ehemalige Eltinger Erwin Staudt für die Michaelskirche und der in Leonberg-Warmbronn wohnende Prof. Dr. Helmuth Rilling für die Stadtkirche.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite "Stiftung Michaelskirche - Stadtkirche"

Gottesdienste im Grünen in Leonberg

In Leonberg finden von Mai bis Oktober Gottesdienste im Grünen statt, auf dem Engelberg, in den CVJM-Heimen im Tiefenbach und im Lohlenbach, sowie Familiengottesdienste.

Hier können Sie diese Zusamenstellung herunterladen (als pdf-Dokument):

Gottesdienste im Grünen

Opferbons mit Spendenbescheinigung

„Ich gehe oft zum Gottesdienst und gebe immer ein paar Euro in die Opferbüchse. Aber eine Spendenbescheinigung habe ich dafür noch nie bekommen.“
Seit einigen Jahren ist dies in Leonberg möglich. Die Idee ist einfach und überzeugend: Sie können auf der Kirchenpflege oder bei Ihrem Pfarramt Opferbons erwerben und erhalten dafür eine Spendenbescheinigung. Sie spenden zum Beispiel einen Betrag von 100 Euro an die Kirchengemeinde. Als Gegenwert erhalten Sie Opferbons, kleine  Plastikkärtchen in Scheckkartengröße. Die Opferbons gibt es im Wert von 2 Euro, 5 Euro und 10 Euro. Zusätzlich erhalten Sie – wie bereits erwähnt – eine Spendenbescheinigung. Nach dem Gottesdienst können Sie dann statt Bargeld Opferbons in die Opferbüchse einwerfen, sofern das Opfer für Aufgaben der eigenen Kirchengemeinde bestimmt ist. Die Opferbons gelangen so wieder auf die Kirchenpflege, werden dort verrechnet und stehen erneut zur Verfügung.
Opferbons können Sie bei den folgenden Dienststellen erwerben:

  • Evang. Gesamtkirchenpflege, Eltinger Str. 23, Tel. 94 70 10
  • Dekanatamt, Pfarrstr. 15, Tel. 2 55 69
  • Pfarramt Blosenbergkirche, Schleiermacherstr. 19, Tel. 2 54 67
  • Pfarrbüro der Michaelskirche Eltingen, Kirchbachstr. 21, Tel. 4 31 71
  • Pfarramt Ramtel, Am Bockberg 2, Tel. 4 34 36

Wolfgang Vögele, Dekan