Nachtgedanken-Gottesdienst am 11. März

Der nächste Nachtgedanken-Gottesdienst findet am Sonntag, 11. März 2012, um 18.30 Uhr in der Stadtkirche statt. Dekan Wolfgang Vögele und Pfarrer z.A. Dennis Müller gestalten den Abendgottesdienst zum Thema:  "Vertrauen – Wurzeln schlagen im Leben“. Musik: Robert Jopp (Kontrabass) und Attila Kalman (Kontrabass und Piano).
 
Wir Menschen brauchen das Vertrauen zum Leben wie der Fisch das Wasser oder die Pflanzen die Sonne. Vertrauen ist ein zentraler Aspekt des Lebens. Es ist das tragfähigste und zugleich zerbrechlichste Fundament, auf dem wir Menschen immer wieder neu Gemeinschaft bauen. Wie Vertrauen wächst und gestärkt werden kann, davon wird im Nachtgedankengottesdienst die Rede sein.

Frauentreffpunkt

Herzliche Einladung zu den Treffen des Frauentreffpunkts der Kirchengemeinde Stadtkirche/Gartenstadt:
 
Montag, 20.02.2012, 15 – 17 Uhr
Haus der Begegnung, Foyer UG
„Nina Gräfin Schenck von Stauffenberg“
Vortrag mit Vorstellung
einiger Bücher
Referentin: Dorothee Hartmann

Montag, 19.03.2012, 15 – 17 Uhr
Haus der Begegnung, Foyer UG
„Frühling an der Enz“ (Teil 1)
Dokumentarfilm
Referenten: Inge und Günther Horn
 
Montag, 16.04.2012, 15 – 17 Uhr
Haus der Begegnung, Foyer UG
„Die Stadt Gottes – ein biblisches Bild für die christliche Gemeinde“
Referent: Dekan Wolfgang Vögele
 
Montag, 14.05.2012, 15 – 17 Uhr
Haus der Begegnung, Großer Saal OG
„Ich singe dir mit Herz und Mund“ –
ein musikalischer Nachmittag
Referent: Pfarrer z.A. Dennis Müller

Dienstag, 11.06.2012, ganztags
Ausflug auf die Schwäbische Alb nach Mundingen,
in die ehemalige Gemeinde von Pfarrer Matthias Krack, am Rande des Biosphärengebiets.

Montag, 23.07.2012, 18.00 – 20.30 Uhr
Haus der Begegnung, Foyer UG
Sommerfest mit Grillen
Musik: Rudolf Ulrich
 
Montag, 10.09.2012, 15 – 17 Uhr
Haus der Begegnung, Foyer UG
„Meine Zeit auf der Gorch Fock“
Referent: Florian Schultheiss
 
Montag, 15.10.2012, 15 – 17 Uhr
Haus der Begegnung, Foyer UG
„Ein Gang durch das jüdische Festjahr“
Referent: Pfarrer Matthias Krack
 
Montag, 12.11.2012, 15 – 17 Uhr
Haus der Begegnung, Foyer UG
„Hilde Domin – Dichterin des Dennoch“
Referent: Dekan Wolfgang Vögele
 
Montag, 10.12.2012, 15 – 17 Uhr
Haus der Begegnung, Großer Saal OG
Adventsfeier
Gestaltung: Team des Frauentreffpunkts
und Frau Heidi Fritz
 
Sie können das Programm 2011 auch als Flyer (pdf-Dokument) herunterladen: Frauentreffpunkt 2012 oder über das Gemeindebüro der Stadtkirche erhalten.

Pfarrer Matthias Krack zum 1.5.2012 als neuer geschäftsführender Pfarrer auf die Pfarrstelle Leonberg Stadtkirche II gewählt - Seine Vorstellung

Komm! Ins Offene, Freund!
Mit diesen Worten lädt Hölderlin seinen Freund Landauer am Beginn eines Gedichtes zu einem gemeinsamen Gang aufs Land ein. Komm! Ins Offene, Freund! – ein Ruf zum Aufbruch, heraus aus dem Neckartal und dem Stuttgarter Talkessel. Eine Aufforderung, die ganz treffend und biographisch stimmig auch zu meiner eigenen Person ist: Bin ich doch in den letzten gut neun Jahren diesem Ruf gleichsam gefolgt und im Dienst der Landeskirche aufs Land gegangen. Zunächst von März 2003 an als Vikar in der Kirchengemeinde Donnstetten-Westerheim im Kirchenbezirk Bad Urach und dann ab September 2005 als Gemeindepfarrer in Mundingen. Eine Kirchengemeinde am Südrand der Schwäbischen Alb gelegen, die sich von den Höhen des altwürttembergischen "Hauptortes" Mundingen über zwölf Dörfer hinab ins Donautal und dem oberschwäbisches Gebiet erstreckt. Eine Landschaft, die mich in ihrer Weitläufigkeit ganz sinnbildlich das "Offene" vor Augen treten ließ. Die mir mit ihren Menschen und ihrem Gepräge eine Ahnung von der Weite gab, von der der Beter des 31. Psalms wohl spricht, wenn er sagt: Du stellst meine Füße auf weiten Raum.
Vor gut einem Jahr begegnete der Mundinger Landpfarrer dann dem Leonberger Stadtpfarrer auf einer Fortbildung. Und da man sich bei dieser Fortbildung als Württemberger im "hessischen Exil" befand, kam man miteinander ins Gespräch – auch über die jeweils eigene Gemeinde. Mein Interesse an der Leonberger Kirchengemeinde Stadtkirche/Gartenstadt war nach diesem Gespräch jedenfalls geweckt. Als dann im Sommer letzten Jahres diese Pfarrstelle zur Ausschreibung stand, war eine Bewerbung darauf für mich eigentlich keine große Frage mehr. Zumal mich die ersten Begegnungen mit "den Leonbergern" und das – freilich erstmal nur oberflächliche – Wahrnehmen der Kirchengemeinde und ihrer Strukturen in diesem Entschluss bestärkten. Eine Offenheit war da zu spüren und eine Weite des Raums – ganz im Sinne Hölderlins, ganz im Sinne des Psalmbeters. Und so freue ich mich, dass ich, Matthias Krack, 42 Jahre alt, nun im Mai als Ihr neuer Pfarrer an die Stadtkirche Leonberg kommen werde und in das altehrwürdige Schellinghaus in der Pfarrstraße einziehen darf. Freue mich auf die Begegnungen und Gespräche mit Ihnen und auf die Zusammenarbeit mit den haupt- und ehramtlichen Mitarbeiter/-innen der Kirchengemeinde.  
Doch jetzt einmal der Reihe nach: Aufgewachsen und groß geworden bin ich in der ehemals freien Reichsstadt Esslingen – nebenbei seien an dieser Stelle die geschichtlichen Bezüge zwischen Leonberg und Esslingen nicht verschwiegen: unterstellte sich doch Leonberg im Reichskrieg gegen Graf Eberhard I. der Reichsstadt Esslingen. Wie auch immer es sich geschichtlich darstellen mag, meine Bezüge nach Esslingen bestehen jedenfalls noch. Das liegt wohl nicht allein daran, dass meine Eltern dort zuhause sind, sondern vielmehr auch, weil ich bereits in jungen Jahren zu den Pfadfindern des VCP im CVJM Esslingen kam, dort entscheidend geprägt wurde und bald auch selbst Jugend- und Junge Erwachsenenarbeit machte. Das alles begleitete mich auch in der Zeit nach dem Abitur, die mich zuerst für ein Jahr nach Stuttgart ins Diakonissenkrankenhaus als "Krankenpfleger" auf die onkologische Station führte. Dem schloss sich dann das Studium der Theologie in Tübingen, Heidelberg und Jerusalem – wo ich mich 14 Monate an der Hebräischen Universität dem Studium der Judaistik widmete – an. In Tübingen legte ich dann auch 1997 mein erstes Examen ab und wurde alsbald aufgefordert, an der Universität als Assistent von Prof. Eberhard Jüngel im Institut für Hermeneutik in Forschung und Lehre tätig zu werden. Fünf Jahre meines Lebens waren schließlich geprägt mit Lehrstuhltätigkeiten, mit dem Unterrichten von Studierenden sowie mit meinen eigenen Forschungsarbeiten in den Grenzgebieten von Judentum, Christentum und Islam. Und dann kam das Vikariat – aber von da an kennen Sie die Geschichte ja schon … 
Begleitet hat mich auf allen diesen hier nur holzschnittartig dargestellten Lebensstationen jene grenzenlose Zusage aus dem 31. Psalm: Du stellst meine Füße auf weiten Raum … Wohl weil es kein Appell ist, kein Aufruf zum Aufbruch: Komm! Jetzt! Ins Offene – Nein! Du hast meine Füße auf weiten Raum gestellt, heißt es da vielmehr bei genauer Übersetzung. Es scheint so, als könnte sich der Beter den von Gott für uns geschaffenen Raum gar nicht anders vorstellen als weit und offen. Das Angebot der Weite gehört für ihn uneingeschränkt zum Lebensgrund, auf den ich gestellt bin. Nicht einfach nur Boden unter den Füssen. Nicht nur ein Plätzchen, wo ich sein kann. Nein: Weiter Raum, auf dem ich Fuß fassen und in dem ich mich bewegen kann. Dahinein bin ich gestellt.
Der Lebensraum, der sich mir so von Gott her öffnet, engt also nicht ein und macht mich nicht klein, vielmehr lässt er mich die Größe und Weite des Lebens erfahren. Mein Leben braucht solche Weite. Dass muss auch in der Kirche spürbar sein. Ein Rückzug der Kirche aus der Öffentlichkeit in immer stärker profilierte Kreise und Gruppen ist meines Erachtens darum wenig verträglich. Der weite Raum, der uns geschenkt ist, ruft uns als Kirche vielmehr hinaus in die Gegenwart Gottes. Das Gegenübersein zu Gott will im offenen Raum des Lebens erfahren werden. Darum: Komm! Ins Offene, Freund!, weil Gott schon längst den weiten Raum eröffnet hat. Die Weite dieses Raumes mit Ihnen zusammen in den nächsten Jahren in Leonberg durchschreiten zu dürfen, darauf freue ich mich.
Es grüßt Sie herzlich Ihr Pfarrer Matthias Krack 


Gottesdienste im Grünen 2012

In Leonberg finden von Mai bis Oktober Gottesdienste im Grünen statt, auf dem Engelberg, in den CVJM-Heimen im Tiefenbach und im Lohlenbach, sowie ein Familiengottesdienst in der Claußenmühle.
 
Hier können Sie diese Zusamenstellung herunterladen (als pdf-Dokument):  Gottesdienste im Grünen (9,3 kb)