12.05.2010

Abschied von Pfarrerin Irmtraut Endreß

Ein Herz für ältere Menschen und für Kinder.

Seit fast acht Jahren arbeitet Pfarrerin Irmtraut Endreß in der Gesamtkirchengemeinde als Altenheim-Seelsorgerin. Im Oktober 2002 kam sie aus dem Hohenlohischen, aus Spielbach im Dekanat Blaufelden, zu uns nach Leonberg, um die Aufgaben der Seelsorgerin an den beiden großen Heimen der Samariterstiftung in Leonberg zu übernehmen. Im Samariterstift in der Seestraße und im Seniorenzentrum am Parksee hat sie seitdem unzählige Gottesdienste gestaltet, die Bewohnerinnen und Bewohner intensiv seelsorgerlich begleitet und ist vielen Familien beim Abschiednehmen von einem Angehörigen beigestanden. Sie hatte offene Ohren für die Mitarbeitenden, bildete Ehrenamtliche für vielfältige Aufgaben in der Betreuung und Begleitung aus und hielt engen Kontakt zum Leonberger Hospiz, zum Krankenhaus und zu anderen Einrichtungen. Daneben verantwortete sie den Religionsunterricht für angehende Altenpflegerinnen und Altenpfleger. Die Samariterstiftung hat an ihrer Altenpflegeschule in Leonberg die Ausbildungskapazität in den letzten Jahren mehr als verdoppelt, was sich auch auf den Dienstauftrag von Frau Endreß unmittelbar auswirkte.
Aber nicht nur für alte und pflegebedürftige Menschen hatte Irmtraut Endreß ein Herz. Auch Kinder waren ihr wichtig. Im Leonberger Kirchenbezirk war sie zusammen mit Pfarrer Lutz Geiger aus Münklingen für die Kinderkirch-Arbeit zuständig und hat viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kinderkirchen gefördert und unterstützt.
Ende Juni wird uns Pfarrerin Endreß verlassen. Sie übernimmt eine neue Pfarrstelle am Evangelischen Diakoniewerk in Schwäbisch Hall. Wir danken Pfarrerin Endreß herzlich für ihren Dienst in Leonberg und wünschen ihr für die neue Aufgabe Gottes Segen.
 
Am Mittwoch, 30. Juni 2010, wird Irmtraut Endreß verabschiedet. Um 10 Uhr findet im Seniorenzentrum am Parksee der letzte Gottesdienst statt, den sie in Leonberg halten wird. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, sich von Frau Endreß persönlich zu verabschieden.

Dekan Wolfgang Vögele

 

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